Feb 07 2011

Testbericht – K-Swiss Blade Light Run

Veröffentlicht von unter Laufen.

Vor einigen Tagen bekam ich eine Anfrage ob ich nicht einen Laufschuh testen und anschließend darüber berichten wolle. Da ich eh wieder kurz vor der Anschaffung neuer Schuhe stand, war die Entscheidung natürlich klar. ;-)

Bei den Schuhen handelt es sich um den Blade Light Run der Firma K-Swiss.

Die Marke K-Swiss sollten den meisten als Hersteller für Lifestyle- und Tennisschuhe bereits ein Begriff sein. In der Laufszene sind sie noch nicht allzu lange vertreten. Ihr Laufsortiment wird erst seit Anfang 2010  auch in Deutschland vertrieben. Mittlerweile tragen aber auch Top-Athleten wie z.B. die Triathlon-Stars Andreas und Michael Raelert deren Laufschuhe und K-Swiss ist Sponsor der Ironman-Serie und des Los Angeles-Marathons.

Nun aber zum Schuh. Mit seinen gerade mal 264 g handelt es sich beim Blade Light Run um einen Lightweight Trainer. Die Dämpfung wird durch eine sogenannte Blade-Light Technologie im Sohlenbereich ausgelöst. Der Schuh ist im Vorderfußbereich ein wenig breiter geschnitten und bietet daher vorne ein wenig mehr Platz.

Er fühlt sich sehr leicht an und passt sich sehr gut am Fuß an. Mein erster Lauf mit dem Blade Light Run war ein Tempolauf, wo er mich gleich begeistert hat. Ich bemerkte gleich die geringe Dämpfung im Vergleich zu meinen üblichen Laufschuhen, was wie ich finde für eine bessere Kraftübertragung sorgt. Auch beim langsamen längeren Dauerlauf  war ich mit dem Schuh recht zufrieden. Was mich am Schuh besonders überzeugt hat, ist das relativ natürlich Laufgefühl, welches der Blade Light Run bietet.

Mein Fazit fällt daher überaus positiv aus. Für Tempoeinheiten und auch für längere Wettkämpfe wird er definitiv mein neuer Begleiter werden.

Ich habe im Netz noch ein Video gefunden, indem der Schuh noch ein wenig mehr beschrieben wird. Außerdem haben der Laufhannes und Gretelsrun bereits über den Schuh berichtet, auch dort lohnt sich für Interessierte sicherlich ein Blick auf deren Berichte.

K-Swiss veranstaltet übrigens noch ein kleines Gewinnspiel, wo es einen all inclusive Trip nach LA am 20. März 2011 oder täglich ein Full K-Swiss LA Marathon Kit zu gewinnen gibt.

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Okt 14 2010

Erfahrungsbericht: Petzl Tikka Plus 2

Veröffentlicht von unter Technik.

Dieses Jahr wurde es mal wieder Zeit für eine neue Stirnlampe (die alte war mir zu klobig) für die dunklere Jahreszeit, die ein Laufen im Hellen fast nicht mehr möglich macht.

Meine Entscheidungskriterien waren: sie solle leicht und kleiner sein als meine alte, nur ein Band haben das um den Kopf führt und natürlich von der Leuchtkraft stärker sein. Nach langer Suche habe ich mich dann für die Petzl Stirnlampe Tikka Plus 2 für 37,99 € (mittlerweile wieder günstiger :-( ) bei Amazon entschieden.

Die Petzl Tikka Plus 2 besitzt 4 LEDs und wird über 3 AAA-Batterien betrieben. Natürlich lassen sich auch wiederaufladbare Batterien verwenden. Ich habe mir deshalb gleich einen Sanyo Eneloop-Akkus inkl. Ladegerät dazu bestellt.

Die Leuchtkraft lässt sich in 3 Stufen einstellen: Maximal (90 Std. Leuchtdauer), Economic (120 Std.) und Blinklicht (300 Std.). Im Maximalmodus verbraucht die Lampe am meisten Strom und kommt damit auf gut 25 Meter (29 m lt. Herstellerangaben) Leuchweite, was für meine Laufgeschwindigkeit eigentlich ausreichend ist. Für schnelle Läufe wie z. B. Intervalle in völliger Dunkelheit ist sie daher vielleicht nicht gerade optimal, da die Leuchtweite dafür zu kurz ist. Da der Lichtkegel auch recht schmal ist wird nur der Weg vor einem ausgeleuchtet, man kann nicht erkennen was neben dem Weg ist.

Der Econmic-Modus ist die Energiesparfunktion und eignet sich z. B. dafür wenn man gerade in der Dämmerung läuft und noch nicht unbedingt die volle Leuchtkraft benötigt.

Die Lampe besitzt außerdem noch rote LEDs die man entweder als Dauerlicht oder auch als Blinklicht nutzen kann. Dieses eignet sich z. B. auch sehr gut wenn man in der Stadt oder neben viel befahrenen Straßen unterwegs ist als Rücklicht.

Um zwischen weißen und rotem Licht umzuschalten, hält man den Drucktaste einfach kurz gedrückt. Die verschiedenen Leuchtfunktionen erhält man, wenn man direkt nach dem einschalten wieder kurz den Schalter drückt. Außerdem lässt sich die Lampe in 5 Neigungswinkeln verstellen.

Die Tikka Plus 2 ist laut Herstellerangaben mit IP X4 wasserbeständig und sollte daher auch leichten Regen problemlos überstehen. Allerdings habe ich Bedenken das sie starkem Dauerregen auf längere Zeit standhält.

Ich habe die Tikka Plus 2 schon getestet und konnte mir ihr ohne Probleme bei völliger Dunkelheit auf meiner Hausstrecke inkl. Schotterwegen und Pfützen laufen. Auch bemerkt man sie nach einer Weile kaum noch, da sie mit gut 81 g auch recht leicht ist. Auf meiner Geocachingtour kam sie auch bereits zum Einsatz und hat mir auf der Suche nach einigen Caches in der Dunkelheit wertvolle Hilfe geleistet.

Als leichte Stirnlampe zum Laufen bin ich mit der Petzl Stirnlampe Tikka Plus 2 völlig zufrieden und für meine Verhältnisse ist sie auch völlig ausreichend. Schnellere Läufer sollten allerdings zu einer Lampe mit einer höheren Leuchtweite greifen.

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Apr 08 2010

Kundenzufriedenheit 1A

Veröffentlicht von unter Laufen.

Ich freu mir ‘nen Ast!! Es gibt doch noch Läden, wo der Kunde König ist. So heute erlebt bei Runners Point.

Nachdem ich mir gestern den RP. Speedbelt, ein Gürtelset mit zwei Trinkflaschen und einer kleinen Tasche, gekauft habe und leider erst zu Hause feststellte, das sich dieser auf Grund meines wohl nicht standardkonformen Körpers zu groß war (der Klettverschluss ließ sich nicht schließen) wollte ich ihn heute gegen eine kleinere Größe umtauschen. Dies war auch kein Problem, allerdings war die kleine Variante widerrum zu klein… Aber dank der äußerst höflichen Verkäuferin sollte auch das kein Problem darstellen und ohne zu überlegen bot sie mir an ein passendendes Gürtelset zusammenzustellen, OHNE Mehrkosten für mich!!

Jetzt habe ich ein Set bestehend aus drei Komponenten: dem RP. Kombi-Kit Basisgurt, dem RP. Kombi-Kit Energycenter und dem RP. Kombi-Kit Neo Mesh Pocket. Alle drei Teile zusammen würden insgesamt 27,- € kosten, ich habe aber nur den Preis des RP. Speedbelt bezahlt, der mit 14,-€ zu Buche schlägt. Das allerbeste daran war allerdings, das ich im Endeffekt gar nichts bezahlt habe, da ich von meinen lieben Arbeitskollegen nachträglich zum Geburtstag einen Gutschein bekommen habe. :-)

Jetzt kann ich endlich mal meine Kamera und/oder MP3-Player wieder mit zum laufen nehmen und brauch auf den langen Läufen dank der beiden kleinen Fläschchen auch keinen Durst mehr fürchten. Bereits Sonntag bietet sich mit einem 22 km langen Lauf die perfekte Möglichkeit meine neue Errungenschaft zu testen.

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