Archiv für September 2010

Sep 26 2010

Wer ruht der rostet

Veröffentlicht von unter Laufen.

8 Tage Laufpause habe ich mir jetzt seit dem Nachtlauf gegönnt. Soviel war eigentlich nicht gepant, eher 3-4 Tage wegen Muskelkater den ich schon ewig nicht mehr hatte. Da ich diese Woche allerdings meist erst um 19:30 Uhr von der Messe nach Hause komme, habe ich einfach keine Lust mehr gehabt danach noch sofort in die Laufklamotten zu springen und loszulaufen und die frühe Dämmerung ist noch ein Grund die mich bisher abgehalten hat.

Heute habe ich mich dann mal wieder in die Laufschuhe gewagt um zumindest noch ein paar Kilometer diese Woche zu laufen. Allerdings scheint mir die lange Pause gar nicht gut bekommen zu sein. Nach kurzer Zeit schnellte bei recht lockerem Tempo, leichtem Regen und kühlen 9° C mein Puls schon auf 192 Schläge. Während des gesamten Laufs hatte ich schließlich einen durchschnittlichen Puls von 189 Schlägen. Das ich ein Hochpulser bin weiß ich ja, aber das war dann doch zu extrem.

Woran das lag kann ich mir nicht erklären. Ich hoffe morgen wird es wieder besser laufen.


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Sep 18 2010

Bericht zum 8. SportScheck Nachtlauf Hannover

Veröffentlicht von unter Laufen.

Jetzt sitze ich hier früh am Vormittag mit meinem Kaffee, schreibe diese Zeilen und habe immer noch ein riesengroßes breites Grinsen im Gesicht. Denn ich bzw. wir haben uns gestern beim Nachtlauf in Hannover mehr als übertroffen. Aber der Reihe nach…

Mein Schatzi musste heute Abend noch arbeiten und hat sich daher erst gegen 21:45 Uhr angekündigt, leider wurde daraus natürlich nichts (als hätte ich es geahnt… ;-)  ). Aus meinem Treffen mit Kai dem Joggerblogger wurde vor dem Lauf leider auch nichts. Wir müssen anscheinend immer aneinander vorbeigeguckt haben.

Nach unzähligen Anrufen bei meinem Schatzi, habe ich dann noch bis 22 Uhr gewartet, leider vergeblich. Danach musste ich mich sputen um mich noch umzuziehen und meinen Rucksack im Bahnhof zu verstauen. Um 22:13 Uhr war ich dann wieder zurück am Start, natürlich alleine, ganz doll… Also hieß es alleine in den Kampf zu gehen. Noch nicht einmal einlaufen war heute drin.
Das Minimalziel war unter 54 Minuten zu bleiben, aber ich wollte die 53 Minuten angreifen, also eine Pace von ca. 5:18 min/km laufen.

Wie immer kam alles anders als geplant. Bereits den ersten Kilometer lief ich in 5:05 Min und ich habe gemerkt das mit das Einlaufen doch gefehlt hat. Und wie es immer so ist konnte ich mich dann auch nicht mehr wirklich bremsen. Ich dachte mir ich versuche dieses Tempo noch ein wenig zu halten, mal sehen wie es sich anfühlt und die Entscheidung war richtig. Bis auf den 5. Kilometer, der mit 5:15 Min. ein wenig langsamer war, kam ich super zurecht und ich wusste das die 52 Minuten heute definitiv fallen können.

Ab Kilometer 8 konnte ich das Tempo dann nochmal ordentlich anziehen. Das zeigt auch die Zeit von 4:34 Min. auf dem 9. Kilometer. Kurz vorm Ziel reichte es auch noch für einen ordentlichen Sprint und bei 51:07 Minuten konnte ich meinen Forerunner im Ziel stoppen. WAHNSINN!! 8-O Das hätte ich vorher im Traum nicht gedacht unter 52 Min. bzw. schon so nah an der 50 Minuten Marke zu laufen. Da hat sich das Training im letzten Monat mit den 230 km wohl echt bezahlt gemacht.

Dafür waren im Ziel dann heute auch 2 statt 1 Erdinger drin. :-D  Leider war auch im Ziel immer noch keine Spur von Daniela, ich hätte mich so gefreut sie in den Arm zu nehmen und war natürlich auch tierisch gespannt auf ihre Zeit. :cry:

Allerdings traf ich beim warten dann doch noch kurz den Kai. Schade nur das es zeitlich heute nicht mehr so gepasst hat. Aber man sieht sich bestimmt bald mal wieder. War auf jeden Fall mal schön einen Bloggerkollegen kennenzulernen.

Nachdem ich mich dann wieder umgezogen hatte, habe ich auch endlich Daniela erreicht. Sie erzählte mir voller Stolz ihre Zeit von 54:50 Min., was natürlich auch für sie eine neue Persönliche Bestzeit bedeutet. Ich bin verdammt stolz auf mein Schatzi für diese Leistung, trotz ihres anstregenden Arbeitstages. Meine kleine Rennmaus! Sie hatte mich im Vorfeld schon für bekloppt erklärt, als ich ihr sagte sie hätte eventuell sogar das Zeug dazu unter 55 Minuten zu laufen. Tja… :mrgreen:

Hier jetzt die nackten Zahlen:

Andy:
Netto-Zeit: 51:07 Stunden (PB)
Brutto-Zeit: 54:30 Stunden

227. Platz von gesamt 379 Teilnehmern in der Altersklasse Männer
1.038. Platz von gesamt 1.915 männlichen Teilnehmern
1.172. Platz von insgesamt 2.754 Teilnehmern


Daniela:
Netto-Zeit: 54:50 Minuten (PB)
Brutto-Zeit: 58:56 Minuten

91. Platz von gesamt 259 Teilnehmerinnen in der Altersklasse Frauen
292. Platz von gesamt 839 weiblichen Teilnehmern
1.709. Platz von insgesamt 2.754 Teilnehmern


Worüber ich auch mächtig stolz bin, ist die Verbesserung meiner Zeit innerhalb von noch nicht einmal 9 Monaten im Gegensatz zum Silvesterlauf letztes Jahr um mehr als 12 Minuten. Vor 9 Monaten habe ich noch gehofft dieses Jahr mal etwas unter einer Stunde zu laufen, mit solchen großen und schnellen Sprüngen hätte ich nie gerechnet.

Leider gab es dieses Mal keine Wettkampf-Fotos. Allerdings feierte der Hauptbahnhof Hannover (auf dem wir auch drauf zugelaufen sind) 10jährigen Geburtstag und wurde deshalb richtig schön beleuchtet. Deshalb habe ich davon nach dem umziehen noch ein paar Fotos geschossen.

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Sep 17 2010

Endlich wieder Wettkampfluft

Veröffentlicht von unter Laufen.

Langsam steigt die Spannung, denn heute Abend steigt endlich der SportScheck Nachtlauf in Hannover.

Mit rund 3.500 anderen Läufern mach ich mich um 22:15 Uhr dann auf den Weg durch Hannovers City bei Nacht und unternehme einen Angriff auf meine PB von derzeit 55:16 Min. aus dem März. Außerdem werden mein Schatzi und der Joggerblogger mit am Start sein. Darauf freue ich mich besonders, endlich mal einen Bloggerkollegen kennenzulernen.

Nach den Trainings in den letzten Wochen fühle ich mich fit und plage im Gegensatz zum letzten Jahr auch nicht mehr über irgendwelche Wehwehchen. Einzig mein hartnäckiger Husten der mich schon die letzten Wochen begleitet, stört noch ein wenig. Aber dies sollte keine Behinderung darstellen.

Die Wettervorhersage scheint auch hervorragend, kühle 11°C und leichter Wind sind genau mein Wetter.

Ich dagegen bin heiß und werde heute einfach alles geben um eine meine alte Bestmarke deutlich zu unterbieten. Ich freu mich auch endlich mal wieder auf Zeit zu laufen, irgendwie waren fast 3 Monate Wettkampf-Pause doch zuviel… ;-)


Gutschein Laufbar

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Sep 15 2010

Victory Laufschuhe

Veröffentlicht von unter Laufen.

Nachdem meine Asics Gel-1140 nach gut 906 km langsam aber sicher ihre beste Zeit hinter sich haben und meine Gelenke nach den letzten Läufen in diesen Schuhe leicht schmerzten, wurde es Zeit für ein neues Paar Laufschuhe.

Da ich in den letzten Monaten immer wieder gelesen habe das die Victory Laufschuhe aus der Performance Reihe von Deichmann gar nicht so schlecht sein sollen (selbst Joey Kelly trägt sie bei seinen Ultras!), bin ich heute in der Mittagspause raus und habe mir mal ein solches Paar aus der aktuellen Reihe zugelegt. Bei einem Preis von 39,90 € kann man nichts sagen, wenn sie denn was taugen…

Ich habe mich im Vorfeld bereits im Internet schlau gemacht wie die aussehen mögen und die Schwarzen haben es mir dann besonders angetan. Also anprobiert, gepasst und gekauft.

Der Schuh fühlt sich sehr leicht an. Auf unserer Küchenwaage bringt er es auf knapp 340 g, das sind sogar 10 g weniger als meine Asics Gel-Cumulus 11.
Die beigelegte Broschüre zählt alle Besonderheiten des Schuhs auf, wie z. B. V-Bar System für Stabilität im Mittelfußbereich und Dual Density für Unterstützung gegen mediale Pronation und noch einiges mehr.
Die Sohle ist um einiges stärker ausgeprägt als das Vorgängermodell was auch noch im Regal stand und ich somit vergleichen konnte.

Heute stand mein letztes kleiner Lauf vor dem Nachtlauf am Freitag an und somit konnte ich sie auch schon einmal kurz antesten. Da ich erst einmal testen wollte wie sie sich überhaupt richtig anfühlen, bin ich auch das Risiko gegangen und bin ohne meine Sporteinlagen gelaufen.
Ich kann jetzt leider noch nicht allzu positives berichten, da der Lauf recht kurz war. Auf jeden Fall fühlen sie sich auch beim Lauf selber sehr leicht und griffig an. Aber ich verspürte wieder einen leichten Druck in meinem rechten Schienbein. Das möchte ich jetzt aber nicht auf die Schuhe schieben, sondern vielmehr auf meine fehlenden Einlagen. Ich muss auch zugeben, das ich die Einlagen zuletzt nur noch in meinen Cumulus im Einsatz hatte, auch nicht mehr in meinen Gel-1140, weil ich da eine Zeit lang super ohne die Einlagen zurecht kam. Deshalb werde ich ab nächster Woche in jedem Schuh mit meinen Einlagen laufen. Vielleicht haben die Gel-1140 ja doch noch ein längeres Leben vor sich und die Victorys waren ihr Geld wert!?  Abwarten….

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Sep 14 2010

Meine portablen Programme

Veröffentlicht von unter Portable Programme,Software.

Wie letzte Woche versprochen stelle ich euch heute mal eine kleine Auswahl meiner am meist genutzten portablen Programme vor.

Portable Programme haben den Vorteil, das sie sich nicht fest ins System installieren und dadurch nicht das System vollmüllen und auf Dauer verlangsamen. Außerdem habe ich in Verbindung mit Dropbox den Vorteil, die gleichen Programme und Einstellungen auf jeden meiner Rechner zur Verfügung zu haben und im Falle einer Neuinstallation eines Systems nicht jedes Programm neu installieren zu müssen und für unterwegs habe ich meine Programme auch auf meinem USB-Stick immer dabei. Zu Dropbox habe hier ich ja schon ein paar mal etwas geschrieben.

Die meisten portablen Programme habe ich von der Plattform PortableApps.com, aber auch andere Anwendungen werden schon öfter auch als portable Version angeboten.

Meine PortableApps Sammlung umfasst mittlerweile fast alles was man für die Arbeit am PC benötigt, Text- und Tabllenverarbeitung, Internetbrowser, Brennprogramm, Passwortverwaltung, Mediaplayer, Bildbearbeitung usw…

Alle Programme die ich hier vorstelle sind kostenlos.

Officepaket:

Als Ersatz zu Microsoft Office habe ich das kostenlose und sehr gute OpenOffice als portable Version in meiner Dropbox. OpenOffice bietet alles was die Microsoft Variante auch bietet und ist deshalb ein mehr als guter Ersatz.

Dateien können sowohl im OpenOffice-Format, aber auch im Microsoft Office Format gespeichert und geöffnet werden.

Internetbrowser:

Als Browser nutze ich standardmäßig zwar (noch) ein festinstalliertes Google Chrome in der Developer-Version, doch auch den gibt es mittlerweile als portable Version von Cashy. Der Vorteil von Chrome ist die eingebaute Synchronisation aller Einstellungen, Lesezeichen und Erweiterungen. So kann ich in der portablen Version auf dieselben Einstellungen wie auf meiner installierten Version zugreifen. Ich bin aber auch hier im überlegen komplett auf die portable Version umzusteigen.

Als Ersatzbrowser habe ich noch den Mozilla Firefox. Zu Firefox muss ich sicherlich nicht schreiben. Es ist noch einer mit der besten Browser, reiht sich bei mir aber mittlerweile hinter Chrome ein.

Mediaplayer:

Um Videos anzuschauen nutze ich nur den den VLC-Player. Dieser kann so gut wie jedes beliebige Format abspielen.

Für die Musikwiedergabe gibt es den Songbird Player. Er ist sehr umfangreich,  verbraucht daher aber auch einiges an Ressourcen. Vom Aufbau erinnert es sehr an iTunes.

Als Altnernative gibt es den CoolPlayer. An schlankes Programm was vom Aussehen leicht an WinAmp erinnert.

Bildbearbeitung:

Für die Bildbearbeitung nutze ich das Programm GIMP. GIMP ist fast schon eine kleinere Variante vom mächtigen und ungemein teurem Programm Adobe Photoshop.

Zur Bildbetrachtung nutze ich XnView Portable. Da meine Digitalkamera leider immer riesige Dateien erzeugt nutze ich gerne die Möglichkeit mehrere ausgewählte Dateien ganz einfach im Batch Modus zu verkleinern und/oder auch umzubenennen.

Messenger:

Da ich ungern zig verschiedene Messenger für MSN, ICQ etc. offen habe, nutze ich Pidgin. Es vereint alle Messenger in einem Programm.

Vor kurzem habe ich auch ein Plugin für Skype entdeckt. Somit habe ich jetzt wirklich alle meine Messenger in einem Programm. Allerdings setzt das Programm trotzdem Skype voraus, aber auch dieses gibt es als portable Version.

Passwortverwaltung:

Mein absolutes Lieblingsprogramm ist KeePass Password Safe. Wenn man so wie ich sehr viel im Internet unterwegs ist, häufen sich auf Dauer immer mehr Passwörter an. Da man nicht überall das gleiche Passwort wählen sollte, ist Keepass hier die ultimative Hilfe um nicht den Überblick über seine Passwörter zu verlieren. Außerdem kann Keepass schnell ganz einfach neue Passwörter mit Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen etc. erstellen.
In Verbindung mit der Dropbox habe ich mit der Android App sogar von unterwegs über mein Handy Zugriff auf meine Passwörter.

Synchronisation:

Wer an unterschiedlichen Rechner arbeitet, kennt das bestimmt: Man hat eine Datei auf seinem Desktop-PC gespeichert will diese aber jetzt von unterwegs aufrufen, aber leider ist sie nicht da.
Dafür nutze ich Free File Sync und synchronisiere damit regelmäßig meinen Desktop Rechner mit meinem Netbook. Auch als Backup-Tool eine hervorragende Lösung.

Brennen:

Früher habe ich immer auf Nero geschworen. Da ich aber mittlerweile fast gar nicht mehr brenne (USB-Stick und Dropbox sei Dank), habe ich mich von dem dicken Nero-Paket verabschiedet und nutze als Ersatz hierfür jetzt CDBurnerXP oder den InfraRecorder. Beide ein sehr guter Ersatz und vom Umfang völlig ausreichend für den normalen Gebrauch.

Packprogramm:

Als Alternative zu meinem früher genutzten WinRar nutze ich zum Packen und Entpacken das Programm 7-Zip. Kann alles was man braucht und Zip-Dateien lassen sich auch ganz einfach meinem Passwort verschlüsseln.

Diverse:

Das waren natürlich nicht alle meine Programme (im Moment 35), sondern nur ein kleine Auswahl derer, die ich fast täglich in Gebrauch habe.
Hier noch ein Paar, die auch ganz nützlich sind:

Foxit Reader: Eine sehr gute Alternative zum überladenem Adobe Reader.

Windows Live Writer:  Sehr netter Client, um offline seine Blogbeiträge zu schreiben. Nach Eingabe seiner Blogzugangsdaten passt sich der Hintergrund dem seines Blogs an.

FileZilla: Ein FTP-Client um Dateien auf seinen Server hin- und herzuschieben.

Audacity: Hiermit kann man ganz einfach Lieder bearbeiten, wie z. B. beschneiden und Effekte hinzufügen. Auch ganz praktisch um z. B. Podcasts aufzunehmen.

LightScreen: Kleines Tool was man im Hintergrund laufen lassen kann um jederzeit Screenshots zu machen. Aufgrund von Evernote bei mir aber kaum in Gebrauch.

TV-Browser: Sagt der Name ja schon fast aus, ein Programm um zu sehen was im Fernsehen läuft. Aufgebaut wie eine klassische Programmzeitschrift.

PortableApps.com Menü: Ein Startprogramm was einem alle Programme anzeigt, ohne sich erst durch Ordner wühlen zu müssen.


Ich hoffe euch hat meine “kleine” Vorstellung gefallen und vielleicht habe ich den einen oder anderen noch etwas neues zeigen können.

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